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1000 Patienten und eine Anerkennung für die CRR und das CHVR

Das Zentrum für ambulante kardiale Rehabilitation der Clinique romande de réadaptation (CRR) und des Spitalzentrums des französischsprachigen Wallis (CHVR) wird demnächst den 1000. Patienten empfangen. Dies wird ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Klinik sein, nachdem das Zentrum erst vor Kurzem die Anerkennung als Ausbildungszentrum erhielt.

 1000 Patienten seit 2009 

Das Angebot an ambulanter kardiovaskulärer Rehabilitation existiert seit 2009 in dieser Form. Es entstand aus der Partnerschaft der Kardiologieabteilung des CHVR und der CRR, die das damals bestehende Programm neu aufziehen wollten. Die erfolgreiche Zusammenarbeit gilt in der Westschweiz als Vorzeigemodell und erlaubt es, die Spezialgebiete der beiden Kliniken zu optimieren. Die CRR stellt ihre technologischen Geräte und Infrastrukturen sowie die speziell geschulten Physiotherapeuten zur Verfügung, während die medizinische Betreuung und Pflege vom Team der Kardiologieabteilung des Spitals Sitten übernommen werden.

Das vom Chefarzt der Kardiologieabteilung des CHVR Dr. Grégoire Girod geleitete Team besteht aus 4 Kardiologen, 6 auf kardiovaskuläre Rehabilitation spezialisierte Physiotherapeuten, 1 Sport- und Bewegungstherapeutin, 7 Pflegefachpersonen, 2 Psychiatern, 4 Psychologen, 1 Ernährungsberaterin und 1 Biomediziner. Für die gesamte Organisation und Planung ist Jérôme De Bast, spezialisierter Physiotherapeut der CRR und Koordinator des Programms, verantwortlich.

Nach etwas mehr als 7 Jahren wird das Zentrum nun also demnächst seinen 1000. Patienten begrüssen, womit es pro Jahr ca. 150 Personen betreut. Diese Zahl dürfte angesichts der Bedürfnisse der Walliser Bevölkerung in den nächsten Jahren auf 200 bis 250 Patienten pro Jahr ansteigen.

 Ein umfassendes Programm

Eine Rehabilitation wird nach einer Herzerkrankung oder -operation in den meisten Fällen empfohlen, so z.B. nach einem Herzinfarkt, einer Bypassoperation, einem Eingriff aufgrund einer Gefässerkrankung, einer Herztransplantation oder auch bei einer chronischen Herzinsuffizienz. Das Rehaprogramm erstreckt sich über 10 Wochen, wobei 3 Halbtage pro Woche intensiv trainiert werden. Unterschieden wird zwischen 4 verschiedenen Intensitäten, bei denen sich körperliche Betätigung und Theorieblöcke abwechseln.

Das praktische Programm beinhaltet an die 70 Stunden Aufbautraining in der Turnhalle und an Geräten, Übungen im Wasser, Spaziergänge an der freien Luft und Entspannungssitzungen. Die theoretischen Kurse in kardiovaskulärer Prävention werden interaktiv gestaltet. Das Ziel ist, dass die Patientinnen und Patienten gewisse Gewohnheiten ändern und nachhaltig eine Lebensweise annehmen, die der Gesundheit zugute kommt.

 

  

 Anerkennung als Ausbildungszentrum  

Die Leistungen der CRR und des CHVR sind von der Schweizerischen Herzstiftung und der Schweizerischen Arbeitsgruppe für kardiale Rehabilitation (SAKR) anerkannt. Die SAKR ist ausserdem für die Anerkennung der Ausbildungsstätten zuständig. Das Zentrum für ambulante kardiale Rehabilitation hat vor Kurzem die Anerkennung als Ausbildungszentrum erhalten und darf nun im Bereich Prävention und kardiovaskuläre Rehabilitation Physiotherapeuten und Sport- und Bewegungstherapeuten ausbilden.

Diese sehr anspruchsvolle Zertifizierung ist eine Bestätigung für die qualitativ hochstehenden Leistungen, die die CRR und die Kardiologieabteilung des CHVR erbringen. Ausserdem ist es ein schönes Beispiel für eine erfolgreiche Partnerschaft, von der insbesondere die Walliser Patientinnen und Patienten profitieren.

 Weitere Informationen

Clinique romande de
réadaptation

Av. Grand-Champsec 90

1951 Sitten

 

Beat Eggel

Verantwortlicher Marketing & Kommunikation

Spitalzentrum des französischsprachigen Wallis

Av. Grand-Champsec 80

1951 Sitten

 

Dr. Grégoire Girod

Chefarzt der Kardiologie

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