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ParaRomandie: eine gelungene Premiere

Das 1. Westschweizer Treffen für Paraplegie, das vergangenen Samstag in der CRR stattfand, war ein voller Erfolg. Um die 500 Besucherinnen und Besucher nahmen an den Podiumsgesprächen, den Sport-Demos und Präsentationen teil und besuchten die Stände der Fachaussteller.

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Ziele erreicht


Als einziges Rehabilitationszentrum für Paraplegie in der Westschweiz wollte die CRR einen besonderen Tag organisieren, um so auf die Situation von Personen im Rollstuhl aufmerksam zu machen. Mit dem Event wollte man ein breites Zielpublikum ansprechen: «Wir sind sehr zufrieden mit dem Ausgang dieses 1. Treffens. Es ist uns gelungen, Personen im Rollstuhl, ihre Angehörigen, Fachleute und die Bevölkerung in die CRR zu holen und ihnen einiges zur Thematik zu vermitteln.», freut sich Beat Eggel, Verantwortlicher für Marketing und Kommunikation an der CRR. 

Bewegende Erfahrungsberichte


Den Besucherinnen und Besuchern wurden zwei Podiumsgespräche geboten. Am 1. Gespräch «Die Paraplegie gestern und heute» erzählten Michel Barras, Paraplegiker, und Manuel Gonçalves, Tetraplegiker ihre Geschichte. Von einem Facharzt und Pfleger begleitet, schilderten sie das Erlebte und ermöglichten es den Anwesenden, das Schicksal eines Para- bzw. Tetraplegikers und die Fortschritte der medizinisch-therapeutischen Behandlung besser zu verstehen.

Beim 2. Gespräch «Die Paraplegie von morgen: Aussichten und Herausforderungen» diskutierten Géraldine Marchand-Balet, Nationalrätin, Marie-France Fournier, Vertreterin von IV Wallis, und Johann Roduit, Bioethiker, über das Potenzial und die Grenzen des Fachbereichs. Sie versuchten Antworten auf die immer wachsenden Bedürfnisse zu geben, ohne dabei zu verschleiern, dass noch ein weiter Weg zu bewältigen bleibt.

Ein breites Angebot


Auf das Publikum wartete eine Vielzahl an Ständen und Demonstrationen. Über 40 Partner (Verbände und Fachanbieter) präsentierten ihre Aktivitäten und Produkte. Darunter befanden sich Fahrschulen, Garagisten, die Autos umbauen, Fördervereine und Rollstuhlbauer. Ebenfalls präsentiert wurden verschiedene Sportarten (Kyusho, Bogenschiessen und Basketball), Therapiemodelle (z.B. Reittherapie) und Spezialgeräte.

Und nun?


Die Feedbacks der Teilnehmenden (Personen im Rollstuhl, Fachleute und Öffentlichkeit) waren sehr positiv. «Die Besucherzahlen haben uns bewiesen, dass das Bedürfnis einer solchen Veranstaltung effektiv vorhanden ist. Das Organisationskomitee wird nun Bilanz ziehen. Es ist aber gut möglich, dass ein 2. Treffen bereits 2019 stattfinden könnte.» so Beat Eggel, Verantwortlicher für Marketing und Communication der CRR.

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