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Orthopädietechnische Rehabilitation (Amputationen und Prothesenversorgung)

In der orthopädietechnischen Abteilung werden Patientinnen und Patienten betreut, denen aus verschiedenen Gründen (aufgrund einer Krankheit wie Diabetes, einer Krebserkrankung, eines Unfalls oder einer angeborenen Fehlbildung) ein Glied amputiert werden musste.

Die Patienten werden gleich nach der Amputation auf unsere Station verlegt und von uns mit den modernsten Rehatechniken und -hilfsmitteln behandelt. Die Station arbeitet eng mit der orthopädietechnischen Werkstatt der CRR zusammen, die alle Arten von Prothesen anfertigt und anpasst.

Eine Amputation ist für alle Betroffenen ein einschneidendes Ereignis und so werden bei der Behandlung auch diverse andere Abteilungen der CRR miteinbezogen, insbesondere zur psychologischen Unterstützung, fürs Wundmanagement oder auch zur Fahreignungsabklärung. Zeichnet sich ab, dass eine berufliche Umorientierung nötig ist, wird der Patient sobald wie möglich in die Arbeitswerkstätten integriert.

Patienten können auch nach ihrer Entlassung aus der CRR weiter ambulant behandelt werden. Jede Woche besprechen die Fachärzte und Orthopädietechniker gemeinsam das weitere Vorgehen, was einer umfassenden Betreuung des Patienten zugute kommt. Auf Wunsch oder ärztliche Empfehlung können auch externe Patienten beraten werden. Im Auftrag der Versicherungen (Suva, UVG, IV usw.) führt die Abteilung standardisierte Abklärungen zur Indikation von computergesteuerten Prothesen durch.

Auch im Bereich der klinischen Forschung engagiert sich die Station stark und arbeitet deshalb seit 2014 mit der ETH Lausanne zusammen.

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